3. Januar 2016: Unternehmerverantwortung in 2015

Schaut man aus dem Blickwinkel der Unternehmerverantwortung auf das alte Jahr zurück, kann man mit Fug und Recht sagen: Da gab es einiges zu erleben – Positives wie Negatives.

Natürlich stand der weitreichende Betrug bei VW im Mittelpunkt. Ein Weltkonzern gerät ins Wanken und mit ihm tausende Zulieferer – und eigentlich fragt sich jeder: Wann ist der nächste Autoriese dran?

Denken wir auch an die FIFA, die nicht nur durch die Vergabe der übernächsten WM an Katar am Pranger steht, sondern schon seit Jahren massiv mit ihren mehr als zweifelhaftem Geschäftsgebaren, Persönlichkeiten, Absprachen und Korruptionsvorwürfen in der Öffentlichkeit kritisiert wird.

Es gab aber auch gute Signale. Und da sich Negativschlagzeilen deutlich besser verkaufen, als gute Nachrichten, muss man da schon etwas genauer hinschauen. Nehmen wir nur das Beispiel der Flüchtlingshilfe: Viele Unternehmen unterstützen ohne vordergründiges Eigeninteresse die öffentlichen Stellen und die vielen ehrenamtlichen Helfer darin, einfach die alltäglich notwendigen Dinge zu bewältigen.

Dazu zwei Links – einmal zu den großen Unternehmen:

http://www.umweltdialog.de/de/unternehmen/soziales/2015/Telekom-unterstuetzt-Fluechtlinge.php

Und hier einige Beispiele aus kleinen und mittleren Unternehmen:

https://www.impulse.de/management/fluechtlingen-helfen-vier-beispiele-wie-sich-unternehmen-engagieren/2099582.html

Und natürlich wäre es weltfremd, den Unternehmen jeglichen Eigennutz auch bei diesem humanitären Thema abzusprechen. Denn: Nach innen haben die Mitarbeiter das Gefühl, in einem „guten“ Unternehmen zu arbeiten. Und nach außen ist das Engagement beste Imageförderung: Die Menschen bevorzugen eben primär die Marken, die mit ihrem eigenen Wertesystem übereinstimmen.

Gerade die Vorteile eines gesellschaftlichen Engagements (sozial wie ökologisch) werden auch von klein- und mittelständischen Unternehmen immer mehr erkannt: Es schafft regionale Identifikation, fördert Mitarbeiterbindung und -motivation und erleichtert das Rekrutieren neuen Personals – spart also letztlich Kosten und fördert den Umsatz.

Aber: So etwas funktioniert nur dann, wenn es strategisch, also zum Unternehmen passend angegangen wird. Es muss systematisch, regelmäßig und glaubwürdig geschehen. Einzelaktionen verpuffen in ihrer Wirkung genau so schnell wie gutes und häufiges, jedoch thematisch nicht verknüpftes Engagement. Und: es muss nach innen und außen wahrnehmbar gemacht werden.

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